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24.05.2016

NRW-Autobahnen: Baustellen werden zum Stresstest für das Transitland

Eines der dichtesten Straßennetze Europas liegt in NRW – keine Frage: Nordrhein-Westfalen ist ein wichtiges Transitland. So haben u.a. zahlreiche Handelsunternehmen ihre Konzernzentralen hier angesiedelt, mit Belgien und den Niederlanden im Westen steht die Verbindung bis an den Atlantik. Flughäfen und Binnenhäfen sowie Schienenverkehr stellen zusätzliche logistische Verkehrsdrehkreuze dar. Dazu kommt der durch den zunehmenden Online-Handel getriebene, stetig wachsende Lieferverkehr. Doch NRWs Straßen müssen der wachsenden Belastung erst angepasst werden. Wie der Landesbetrieb Straßenbau Straßen.NRW vergangene Woche mitteilte, müssen sich Autofahrer und Logistiker in den kommenden Jahren auf den drohenden Verkehrskollaps einstellen. Schon heute ist NRW die unangefochtene Nummer 1 der Bundesländer, wenn es um Stau geht. Mit einer ganzen Liste von Bauprojekten auf den NRW-Autobahnen, die für die kommenden Jahre angesetzt sind, rückt eine Entspannung der angespannten Straßenlage erst einmal in ferne Zukunft. Grund dafür sind vor allem marode Autobahnbrücken. So zum Beispiel die A1-Rheinbrücke bei Leverkusen, die der heutigen Belastung nicht mehr gewachsen ist. Oder das Autobahnkreuz Hilden, das täglich von rund 230.000 Autos passiert wird – für den geplanten achtspurigen Ausbau muss die bestehende Autobahnbrücke ersetzt werden. Alle Informationen zu Baustellen und Bau-Großprojekten auf NRWs Straßen sind online abrufbar: www.strassen.nrw.de/plan_bau/index.html ■