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16.01.2019

Auf den Teller, statt in die Tonne - Die Klimaschutzoffensive empfiehlt

Die meisten Lebensmittelabfälle entstehen in privaten Haushalten. Dennoch engagiert sich auch der Lebensmitteleinzelhandel im Bereich Food Waste. Es gibt viele Möglichkeiten, Kosten zu sparen und das Klima zu schützen: Die Leitfäden und Checklisten der Klimaschutzoffensive unterstützen Kaufleute dabei, ihren Strom- und Energieverbrauch zu senken. Händler/innen können auch ihre Mobilität nachhaltig ausrichten und Kund/innen motivieren, ebenfalls aktiv zu werden. Auch Nahrungsmittel sind ein wertvolles Gut, dass nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aus ethischer Perspektive einen verantwortungsbewussten Umgang erfordert: Bei der Produktion von Lebensmitteln werden wertvolle Ressourcen verbraucht und klimaschädliche CO2-Emissionen verursacht. Deshalb gehen Einzelhändler/innen mit Lebensmitteln auch sorgsam um: Die Verlustquote im deutschen Lebensmittelhandel ist gering und beträgt über alle Warengruppen im Durchschnitt nur ein Prozent des Nettowarenwertes. Neben dem bewussten Umgang mit Lebensmitteln steht die Lebensmittelsicherheit steht für den Einzelhandel an erster Stelle: Händler/innen tragen die Primärverantwortung und begründen mit einem sorgsamen Umgang dieser sensiblen Ware auch das Vertrauensverhältnis zum Kunden. Heute erwarten Kund/innen ein vielfältiges und jederzeit verfügbares Angebot einwandfreier und sicherer Lebensmittel – und dies bis zum Ende des Tages. Viele Frischwaren sind am nächsten Tag nicht mehr verkaufsfähig, daher sind Verluste nicht gänzlich vermeidbar. Im Beitrag der Klimaschutzoffensive werden Handlungsempfehlungen für den Lebensmitteleinzelhandel skizziert, mit denen Kaufleute nicht nur mehr Lebensmittel verkaufen können, sondern auch weniger davon wegwerfen müssen.